Wie gehe ich vor?

Jede Therapiestunde hat eine eigene, einzigartige Gestalt. Sie steht und fällt mit den Beteiligten. Deshalb ist in einer Schnupperstunde gut zu prüfen, ob beide Beteiligten sich eine gemeinsame Arbeit vorstellen können. Wenn das der Fall ist, beginnt die Reise, im Gespräch und mit gestalterischen Mitteln:

Dabei können Spuren und Wegweiser gefunden werden, die dem Verstand verborgen waren. Was in den Gestaltungen ans Licht kommt, kann helfen, Ordnung und Klärung zu finden. Belastende Bilder aus der Vergangenheit können in erweitertem Zusammenhang gesehen werden und dadurch ihre Macht verlieren. Die Verbindung mit den eigenen Ressourcen steht im Mittelpunkt dieser Arbeit. Was geschehen ist, kann nicht wegtherapiert werden. Aber wer Boden unter den Füssen findet, kann die eigene Geschichte mit anderen Augen betrachten. So kann sich das Selbstbild langsam erweitern. Neue Handlungsspielräume öffnen sich und selbstverantwortliche Entscheidungen werden möglich. Dann können die Farben im Leben wieder zu leuchten beginnen.