Systemaufstellung

In schwierigen Lebenssituationen kann eine Systemaufstellung überraschende Zusammenhänge aufzeigen. Dabei wird deutlich, dass wir nicht allein unseres Glückes Schmied sind, sondern als Mitglied eines Familiensystems handeln und zudem in einen bestimmten Kulturkreis eingebunden sind. Und wir sehen, dass auch der Zeitgeist, in dem wir leben, prägend ist. Trotzdem gibt es individuelle Entwicklungsmöglichkeiten. Wenn wir anschauen, was uns am Leben stört oder hindert, beginnt die Veränderung in unserer Sichtweise. Unsere Anliegen beinhalten oft die Kräfte, die wir brauchen um die Weichen neu zu stellen. Dies anzuerkennen und anzunehmen heisst manchmal die Opferhaltung zu verlassen und in die Verantwortung zu wachsen.

Das Anliegen kann in einer Einzelaufstellung oder in einer Gruppe behandelt werden. Findet sich eine Gruppe zusammen, stellt sich jeder nach bestem Vermögen in den Dienst der Aufstellung. Das kann als teilnehmender Beobachter sein oder als Stellvertreter in einer Rolle. Dazu braucht es keine besonderen Kenntnisse. Bei den Aufstellungen erleben wir, wie Generationen miteinander verbunden sind. Wir sehen, was Menschen trennt und was sie verbindet. Manchmal bewirken schon Erlebnisse in einer Stellvertreterrolle, dass sich der Blick auf die eigene Lebenssituation verändert und bisher verschlossene Türen aufgehen.

Im Idealfall wandeln sich Belastungen und sie geben Anstösse zu Wachstum und Entwicklung, wenn sie in ihrem tieferen Zusammenhang gesehen werden.

Zu meiner Arbeit mit Systemaufstellungen in Gruppen, die ich gemeinsam mit meinem Mann anbiete, gibt es eine eigene Webseite:

www.aufgestellt.li